Der Maler male, was er in sich sieht. Sieht er nichts in sich,
so unterlasse er auch das zu malen, was er vor sich sieht.
Caspar David Friedrich
Dieser Beitrag wurde geschrieben von am Montag, 9. Februar 2009 um 8:55 und eingeordnet unter Uncategorized. Du kannst den Antworten zu diesem Eintrag mit Hilfe des RSS-2.0-Feeds folgen.
Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder trackback von deiner eigenen Seite
Februar 10, 2009 um 11:05 |
ob er auch so streng gegen sich selbst war…?
Februar 10, 2009 um 12:43 |
nein, ich glaube, er war ein Romantiker …
bin ich kreativ? Es geht dabei nur in eine Richtung: Idee > Umsetzung. Und nicht umgekehrt. Und wenn man keine neuen Ideen mehr hat, dann wird man verloren. ich find’ er hats ganz richtig gesagt: wenn du mit etwas (ganz egal was) plötzlich aufhörst und nicht weitermachst, dann verlierst du langsam deine kenntnisse … gerade in der Malerei bzw. Kunst ist sehr wichtig immer dabei zu sein. Was kann man über den Schriftsteller od. Dichter sagen, der keine einzige Strophe mehr schreibt? … richtig!
Februar 10, 2009 um 1:47 |
ich verstehe es als Wertung – nur die inneren Bilder sind wertvoll, Abbildungen der Umwelt hat man zu unterlassen
aber der Quell im Inneren spricht nicht immer und Du schriebst etwas vom ‘dabeibleiben’
Februar 11, 2009 um 9:06 |
ganz genau. vielleicht sollte ich lieber nicht dabei sein, aufhören zu zeichnen, zu malen und zu denken …
Februar 11, 2009 um 2:55 |
???
Februar 11, 2009 um 3:29 |
tja … es gibt halt solche Momente … manchmal hat man einfach keine Lust mehr, wenn du verstehst was ich meine …
Februar 11, 2009 um 3:42 |
Lust wozu?
ich versuche zu verstehen.
Februar 11, 2009 um 3:50 |
klar kenne ich Momente, in denen das Leben schwer wiegt… ich bin froh, wenn ich dann zumindest schreiben kann
Februar 11, 2009 um 3:51 |
Das spielt doch keine Rolle …
Februar 11, 2009 um 3:59 |
hm, das wirst Du am besten wissen
Februar 11, 2009 um 4:06 |
vielleicht hast du recht …
April 16, 2009 um 1:58 |
Ein anderer Maler aus einer anderen Zeit und anderen Stils sagte etwas dem Sinne Ähnliches zu diesem Thema:
„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, sondern macht sichtbar“ (Zitat von Paul Klee)
April 16, 2009 um 6:18 |
Hoc est verum (Das ist wahr)… und noch ein gutes Zitat zum Thema:
Diese unglückselige Meinung, daß die Kunst sich erfülle in der Nachbildung, sei es nun der idealisierten oder möglichst getreuen Wiederholung, der Außenwelt, wird immer wieder wach. (Rainer Maria Rilke)